Spritzgussmaschine

Eine Spritzgussmaschine ist in der Lage, Kunststoffteile in individuellen Kunststoffformen herzustellen (z.B. Lüfterräder). Hierzu wird Kunststoffgranulat in der Spritzeinheit aufgeschmolzen und mit hohem Druck in die Form gespritzt, wo die zunächst flüssige Kunststoffmasse dann erkaltet.

 

Beim Kunststoffspritzen entsteht immer ein gewisser Ausschuss, etwa der Anguss. Dieses Material kann durch das Zerkleinern in einer Kunststoffzerkleinerungsmaschine, also in einer Schneidmühle von Wanner Technik, als Mahlgut zerkleinert und dem Prozess als recycelter Rohstoff wieder zugeführt werden. Eine Zerkleinerungsmaschine direkt an der Spritzgussmaschine nennt man Beistellmaschine.

 

Im Mahlraum, auch Mahlkammer genannt, zerkleinert der Schneidrotor mit seinem Rotormesser das Mahlgut, in dem er gegen das Statormesser, welches sich an der Mahlraumrückwand befindet, schneidet. Um Lärm zu verringern kann auch eine Schallgeschützte Schneidmühle eingesetzt werden. Das zerkleinerte Mahlgut fällt in den Absaugtrichter, auch Absaugkammer genannt, unter der Mahlkammer. Das Sieb am Mahlkammerauslass wird bei Wanner Technik Maschinen durch einen robusten Siebbügel fixiert.